Betreuung für Transit-Passagiere

 Die Aschewolke über Europa hat den Flugbetrieb lahmgelegt, nicht aber das geschäftige Treiben am Flughafen Frankfurt. Die Fraport AG hat vor allem zur Versorgung der rund 700 im Transit festgehaltenen Passagiere ein umfangreiches Betreuungsprogramm aufgestellt. Die von Anfang angebotene Verpflegung mit warmen und kalten Speisen und Getränken wurde durch vegetarische Gerichte sowie asiatische und afrikanische Speisen erweitert. Eine Internet-Lounge wurde installiert, in der auch Handys und Akkus unter­schiedlicher Formate aufgeladen werden können. Auf den Monitoren an den Gates werden internationale Fernsehprogramme in englischer, französischer, russi­scher und arabischer Sprache eingespeist.


Vor allem für die Kinder wurden Kleinkünstler zur Un­terhaltung angeheuert. Mal-Utensilien und Spielsachen sind bereitgestellt. In einer unbürokratischen Regelung mit den Behörden wurde erreicht, dass die Passagiere das Transitgebäude verlassen können, um frische Luft zu schnappen und von der Sonnenseite des Hochs, das die Aschewolke noch über Europa hält, zu profitieren. Ihnen werden Rundfahrten über das Flughafengelände angeboten, außerdem ein Bus-Shuttle zur Sporthalle am Flughafen, wo weitere Duschmöglichkeiten beste­hen. Handtücher werden angeboten, ebenfalls frische Unterwäsche. Wo Bedarf bestand, wurde Wechselklei­dung besorgt. Außerdem wurden Tische und Bänke am Terminalgebäude für einen Aufenthalt im Freien aufge­stellt.

Der zwangsläufig ruhende Flugbetrieb eröffnet andererseits die Chance, die Wartung etwa der Gepäckförderanlage oder von Fahrtreppen mit erhöhtem Tempo voranzutreiben. Die Anlagen werden ständig im laufenden Betrieb gewartet. Nun können Arbeiten vorgezogen werden, die sonst nur unter größerem organisatorischem Aufwand – etwa in den Nachtzeiten – möglich wären.


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